/ Kursdetails

D E0.02 Zwischen Diktat und Tanz: Das Bild der Neuen Frau in den Goldenen (?) Zwanzigern

Beginn Fr., 23.11.2018, 18:30 - 20:00 Uhr
Kursgebühr 6,50 €
Dauer 1 Termin
Kursleitung Silke Walch

Undenkbar noch zur Zeit des Kaiserreiches: Frauen, jung und ungebunden, stürmten voller Lebenslust – allein oder mit Freundinnen, ohne männliche Begleitung - die Plätze in den großstädtischen Cafés in den Zwanziger Jahren nach Ende des Ersten Weltkrieges. Sie fühlten sich dem Korsett entfesselt: Sie rauchten, waren geschminkt, mondän gekleidet. Ihre Mode war nicht nur ein neuer Kleidungsstil, sondern auch Teil einer sozialen Revolution.
Die 20er Jahre mit ihrem kulturellen und gesellschaftlichen Wandel waren also wegweisend für die Emanzipation der Frau. Zudem trat das lang ersehnte Frauenwahlrecht im November 1918 in Kraft.
„Die Frau im Café“ war ein gern gesehenes dieser Epoche. Wie aber stellten Künstlerinnen im Gegensatz zu ihren männlichen Zeitgenossen dieses dar? Wie sahen sie sich selber?
Konnte sich die Hoffnung auf ein selbstverwirklichtes Leben immer erfüllen? Wie sahen die tatsächlichen Arbeitsbedingungen aus? Sozialkritische Themen der Arbeiterin, Angestellten, Hausfrau und Mutter, Prostituierten finden ebenfalls ihr Echo in der Kunst.
An diesem Abend wird anhand von Werken aus der Zeit der Weimarer Republik das vielfältige Bild der Zeit aufgezeigt: Glanz und Elend einer Epoche.




Kursort

Bürgerhaus Ellerau, Raum I + II

Højerweg 2
25479 Ellerau

Termine

Datum
23.11.2018
Uhrzeit
18:30 - 20:00 Uhr
Ort
Højerweg 2, Bürgerhaus Ellerau, Raum I + II