Kursdetails

Lesung: „Schüsse in der Stille - Hermann Kronemeyers Erlebnisse im Zweiten Weltkrieg“

Ein Zeitzeugenbericht für Erinnerungsarbeit

Eine Jugend im Zweiten Weltkrieg: Hermann Kronemeyer, Jahrgang 1927, wächst an der deutsch-niederländischen Grenze in unmittelbarer Nähe zum Emslandlager Bathorn auf. Lange herrschte in der Grenzregion ein freundschaftlich-nachbarschaftliches Verhältnis zwischen Deutschen und Niederländern, doch schon bald prägen die Anwesenheit der Kriegsgefangenen, der Überfall auf die Niederlande und der tägliche Luftkrieg das Leben der Menschen. Auch Kronemeyer wird als Siebzehnjähriger eingezogen und als Soldat an die Westfront verlegt. Authentisch und eindrucksvoll schildert er seine Erinnerungen aus einer Zeit, in der oft nur das eigene Überleben zählte: wie er unter Eigenbeschuss geriet, Tieffliegerangriffe erlebte und die erbarmungslose Feindseligkeit gegenüber den Deutschen zu spüren bekam. Ebenso berichtet er aber auch von Menschlichkeit und Zusammenhalt inmitten eines grausamen Krieges. Hermann Kronemeyer ist ein national wie international gefragter Zeitzeuge. Nun hat seine Urenkelin seine Erzählungen zu Papier gebracht.

Leider kann Herrmann Kronemeyer, ein national wie international gefragter Zeitzeuge, seine Urenkelin bei ihren Lesungen nicht mehr begleiten, da er 2025 verstorben ist. Celina Keute, hat seine Erzählungen zu Papier gebracht und untermalt diese während ihrer Buchvorstellung mit Fotoimpressionen. Die Autorin gibt Interessierten im Rahmen ihrer Lesung Einblicke in das persönliche Erleben des Zweiten Weltkriegs aus der Perspektive ihres damals jugendlichen Urgroßvaters und zeigt auf, was Krieg wirklich bedeutet – immer mit dem Ziel verbunden, die Erinnerung aufrechtzuerhalten und dazu anzuregen, den Frieden wertzuschätzen.

Kurstermine 1

Insgesamt gibt es 1 Termine zum diesen Kurs
– Datum Ort
1 Freitag  •  22.01.2027  •  19:00 - 20:30 Uhr Bürgerhaus Ellerau
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